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Interregionale Zusammenarbeit - 2007-2013
INTERREG IV C

Die bisherige Gemeinschaftsinitiative INTERREG III C wird im Rahmen des Ziels "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" mit dem Programm "Interregionale Zusammenarbeit INTERREG IV C" in der Förderperiode 2007-2013 fortgesetzt.

Zielsetzung des Programms:

Unterstützung regionaler und lokaler Akteure beim interregionalen Austausch von Erfahrungen und der gemeinsamen Entwicklung von Ansätzen für eine integrierte und nachhaltige Raumentwicklung.

Kooperationsraum:

Das Programm INTERREG IV C fördert die europaweite Kooperation von Partnern der Europäischen Union. Norwegen und die Schweiz sind darüber hinaus auch am Programm beteiligt.

Programmvolumen:

Dem Programm stehen in der Förderperiode 2007-2013 insgesamt 321 Mio. € aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Förderbereiche (sog. Prioritäten):

  • Priorität 1: Innovation und Wissenswirtschaft
    - Innovation, Forschung, technologische Entwicklung,
    - Existenzgründung und KMUs,
    - Wissensgesellschaft,
    - Beschäftigung, Humankapital und Ausbildung.
  • Priorität 2: Umwelt- und Risikomanagement
    - Natürliche und technologische Risiken,
    - Wassermanagement,
    - Abfallmanagement,
    - Biodiversität und Bewahrung des natürlichen Erbes,
    - Energie und nachhaltiger Transport,
    - Kulturelles Erbe und Kulturlandschaft.

Projektförderung:

  • Projekte können innerhalb bestimmter befristeter Antragszeiträume - so genannter "Calls for Proposals" - eingereicht werden. Diese "Calls" werden vom Programmmanagement im Auftrag aller am Programm beteiligten Staaten organisiert und im Internet unter www.interreg4c.net bekannt gegeben.
  • Die Projektbewilligung erfolgt durch einen transnationalen Begleitausschuss (Monitoring Committee), der sich aus Vertretern aller beteiligten EU-Staaten zusammensetzt. Der Ausschuss wählt hierzu aus allen eingereichten und bewerteten Projektanträgen einzelne Projekte zur Förderung aus.
  • Hauptbewilligungskriterien für Projekte sind:
    - die Gemeinschaft von mindestens drei Partnern, wovon mindestens zwei Mitgliedstaaten der Europäischen Union sein müssen,
    - ein innovativer Ansatz,
    - ein gemeinsam entwickelter Projektinhalt,
    - eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit von der Projektentwicklung bis zum Projektabschluss,
    - ein gutes Kosten-Nutzen Verhältnis.
  • Der Fördersatz im Programm Mitteleuropa liegt je nach Mitgliedstaat entweder bei bis zu 75 % oder bis zu 85 %. Die verbleibenden Prozentanteile müssen von den Projektpartnern sichergestellt werden.
  • Projektpartner können öffentliche Einrichtungen bzw. diesen gleichgestellte Partner sein ("body governed by public law").
  • Die Projektpartner müssen sich auf einen federführend zuständigen Partner den sog. "Lead Partner" einigen. Dieser übernimmt die Vertretung des Projekts gegenüber dem Programm, reicht das Projekt im Rahmen der "Calls for Proposals" ein und wird im Falle einer Förderzusage Vertragspartner.

Programmsprache:

Die gesamte Kommunikation und Projektbearbeitung (Projektanträge, Berichte, Informationen, ...) erfolgt in Englisch.

Informationen zum Programm:

Ansprechpartner:

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